Aurelia B20S 2500 GT - 1956

Farbe: Dunkelblau
Interieur: Leder Blau
Besonderheit: 1956 Lancia Aurelia B20S 2500 GT Prototyp - 5. Serie und LHD, restauriert von B.F. Touring Garage
Preis: 179.000 €
Kontakt: Martin Hinterstocker

Highlights: • begehrte 5. Serie und Linkslenker ab Werk • Prototyp mit außergewöhnlichen Details an Karosserie und Technik • restauriert durch den Markenspezialisten B.F. Touring Garage • Klaus Kukuk Gutachten über Note 2+ und 225.000 Euro vorhanden Unsere angebotene Lancia Aurelia B20S 2500 GT ist ein ganz besonderes Exemplar und wie keine andere Aurelia gebaut. Dies wurde von der anerkannten B.F. Touring Garage aus Troisdorf bestätigt, als sie den Wagen Mitte der 90iger Jahre restaurierten. Im Vergleich mit anderen Fahrzeugen aller Aurelia-Baureihen ist jedes Panel anders und zudem mit unterschiedlichen Maßen. Deutlich sichtbar ist auch der Einfluss von Franco Scaglione, der zu dieser Zeit bei Bertone tätig war, denn die Ähnlichkeit zur Giulietta Sprint ist deutlich zu erkennen. Zum einen ist die Dachlinie flacher als bei einer normalen Serie 4, 5 oder 6. Die Heckscheibe ist ebenfalls viel flacher und größer, nicht gewölbt wie bei den Serienfahrzeugen. Die hinteren Seitenfenster sind viel länger und haben eine andere Form. Die hinteren Kotflügel sind auch gerader als beim Serie 5 oder 6 Auto. Die Scheinwerfer ragen weiter aus der Karosserie heraus. Zum anderen sind auch technische Unterschiede zu erkennen. An der Vorderachse sind servounterstützte Scheibenbremsen verbaut, ein vollsynchronisiertes Viergang-Getriebe mit verstärktem Getriebegehäuse ist ebenfalls verbaut. Das Getriebe trägt die Nummer 813.00, 0005, eine sehr frühe Version des Flaminia-Getriebes von 1957. All diese Elemente deuten, wenn sie von einem anerkannten Spezialisten überprüft werden, stark darauf hin, dass dieses Fahrzeug ein Entwicklungswagen für Lancia nach einem aufgegebenen Designvorschlag war, möglicherweise von Bertone oder Boano. Einige Änderungen wurden verworfen, andere gingen mit späteren Aurelia-Modellen in Serie. Die Scheibenbremsen und das Getriebe kamen erst mit dem späteren Flaminia. Laut Aussage des Vorbesitzers und Restaurators ist das Fahrzeug bis in die 60er Jahre im hinteren Teil der Lancia-Fabrik gelagert worden, bis einer von Lancias Ingenieuren den Wagen erwerben konnte. Er behielt die Aurelia bis zu seiner Pensionierung und zog nach Chiasso in die Schweiz. Der Wagen wurde dann am 1. November 1965 von Egon Libotte aus Lugano Paradiso in der Schweiz erworben. Es folgt ein dritter Besitzer, der unbekannt bleib, bevor das Fahrzeug anschließend an Peter Bazille von der B.F. Touring Garage verkauft wird. Es folgt eine mehrjährige Restaurierung und späterer Verkauf an einen deutschen Sammler. Seit dem Jahre 2013 befindet sich der Wagen nun im letzten Besitz. Die Spezifikationen des Fahrzeugs sind heute noch genau so, wie vor der Restaurierung. Die gleiche Farbkombination sowie blaue Ledersitze, die damals eine Sonderausstattung darstellten. Bilder der Karosserie, als sie entlackt wurde, sind ebenfalls vorhanden, auf denen ein Fachmann deutlich die hohe Qualität der Arbeiten an der Karosserie aus dieser Zeit erkennen kann. Der Besitzer hat den Wagen seit Erwerb bei verschiedenen Rallyes und Veranstaltungen eingesetzt und schätzte die Zuverlässigkeit sowieden sportlichen Klang der Aurelia. Obwohl es sich um eine ältere Restaurierung handelt besticht die Aurelia noch heute durch seine hohe Qualität und zeitlose Eleganz. Auch wenn die frühere Historie nicht zweifelsfrei belegt werden kann, handelt es sich offenbar um ein Entwicklungsfahrzeug mit vielen besonderen Details, was dieses Angebot noch attraktiver erscheinen lässt. Wir übergeben den Wagen zulassungsfertig mit neuer Hauptuntersuchung.